Stimme, Gesang und Schauspiel haben mich seit meiner Jugend fasziniert und diese Leidenschaft habe ich zu meinem Beruf gemacht. Nach ersten Stationen in München und Altötting, studierte ich Konzert- und Operngesang am Peter Cornelius Konservatorium in Mainz, belegte Kurse und Meisterkurse in dramatischer Darstellung, Gesang, Bewegung, Lied und Disposition in verschiedenen europäischen Städten. Ich spielte Rollen und sang am Geiselgasteig (München), in Burghausen, am Staatstheater Mainz und bei den Rheingauer Musikfestspielen in Eltville.
Seit 2006 Regionalleiterin der Musikschule Frankfurt/M und dort auch Gesangslehrerin, organisiere und konzipiere ich verschiedene Konzertreihen, wie „Ohren auf“, „Stadt der Kinder“, „Dichtung trifft Klang“, „Älter werden in Frankfurt“ u.v.m. Die Bedeutung von Sprache als Instrument ist natürlich eng mit meiner Ausbildung zur Schauspielerin und Sängerin verbunden. Nicht zuletzt werde ich aber auch durch meine Moderationen von Konzertreihen immer mehr sensibilisiert für die Mächtigkeit gesprochener Worte in einem Auditorium und das Instrumentarium der gesprochenen Stimme als vielschichtiges Ausdrucks- und Kommunikationsinstrument. In meiner Ausbildung zur Sprecherin bei der „DeutschePop Akademie“ als erweitertem Aufgabenfeld begeistere ich mich zunehmend dafür. Es ist einfach schön, die Stimme der guten Fee, den Bösewicht, das unsichere Mäuschen, die ehrgeizige Macherin oder den peniblen Prokurator mit seiner Stimme zu verkörpern, Begeisterung, Traurigkeit, Mühsal oder Spannung stimmlich zu modellieren oder auch ganz sachlich eine Nachricht zu überbringen.